NW | Fragen



Der Kauf von ein paar Stöcken macht aus Ihnen noch keinen Nordic Walker, so wenig wie der Erwerb eines Tennisschläger Sie auf Anhieb in einen Tennisprofi verwandelt.
Aber, Nordic Walking ist einfach zu erlernen, da die wesentlichen Voraussetzungen der Grundbewegung auf zwei Beinen bei jedem Menschen gegeben sind. Es heißt, Laufen lerne man nur durch Laufen und entsprechend Walking am besten durch Walking, auch hier gilt das Sprichwort: Übung macht den Meister.
Die Teilnahme an einem Nordic-Walking-Kurs ist nicht Voraussetzung aber in jedem Fall sehr nützlich, es lassen sich durch die fundierte Einführung Haltungsfehler oder Fehltechniken vermeiden und ein späteres Korrigieren entfällt. Ein weiterer nicht zu unterschätzender Aspekt ist die nette Geselligkeit bei der sich die Walker immer wieder treffen.
Wir arbeiten mit Hochdruck daran Bundesweite Nordic-Walking-Treffs zu etablieren und werden auch in einem Forum die Basis für den Informationsaustausch schaffen.






Teleskopstäbe sind als Wander- oder Trekkingstöcke weit verbreitet. Sie bestehen aus zwei oder drei einzeln ineinander geschobenen Stäben - meist aus Aluminium, die mittels Spreizdübeln fixiert werden. Vorteil ist das kleinere Packmaß beim Transport und die Möglichkeit, den Stab jeder Körperlänge anzupassen. Beim Trekking kann der Stock bergauf kürzer eingestellt werden und bergab länger. Nachteil ist das durch Materialwahl, Gewindemechanik und versteckte Stablängen höhere Gewicht, starkes (klapperndes) Vibrieren beim Walking, die Instabilität des Aufbaus und das damit verbundene Risiko, dass der Stab unbeabsichtigt zusammenrutscht. Wenn ein Teleskopstock regelmäßig eingesetzt und entsprechend seiner Bestimmung verstellt wird, ist seine Haltbarkeit begrenzt, dagegen hält ein auf Länge angepasster Carbonstock in der Regel ein Leben lang.



Nein. Die gesundheitlichen- und Trainingsrelevanten Aspekte können, wie beim Skilanglauf, sich nur mit 2 Stöcken entfalten, deshalb werden Nordic-Walking-Stöcke auch nur paarweise verkauft.



Wenn Sie viel Sport treiben und Ihren Körper sehr gut kennen lässt sich auch ohne Pulsmesser trainieren jedoch sieht man heute schon bei allen Ausdauersportarten auch Profis mit Pulsmesser im Training und Wettkampf.
Sollten Sie sich zu den Breitensportlern oder Einsteigern zählen ist die Herzfrequenzmessung in jedem Falle sehr sinnvoll, dadurch lernen Sie Ihren Körper und die Reaktionen auf Belastung kennen und die negativen Überbelastungen werden vermieden.